Zur Startseite

Allergie und Umwelt

Prick-Testung:
Hierbei werden Tropfen einer Allergenlösung auf die Beugeseite des Unterarmes gegeben. Die Hautoberfläche wird anschließend leicht eingeritzt. Die Testablesung erfolgt nach 20-30 Minuten. Diese Untersuchung dient zur Abklärung von Atemwegsallergien (Heuschnupfen), Nahrungsmittelunverträglichkeiten und vielem mehr.

Intracutan-Testung:
Allergenlösungen werden in geringen Mengen in die Oberhaut der Unterarme gespritzt. Die Ablesung erfolgt nach 30 Minuten. Diese Testung gibt weitere Aufschlüsse z.B. bei der Abklärung von Atemwegsallergien.

Epikutan-Testung (Pflastertest):
Ein mit Testsubstanzen behaftetes Pflaster wird auf den Rücken geklebt. Das Pflaster wird je nach Testung nach 24 oder 48 Stunden entfernt, die Hautreaktion wird abgelesen. Nach weiteren 24 Stunden und eventuell auch später wird die Hautreaktion erneut abgelesen. Dieser Test wird bei dem Verdacht auf eine Kontaktallergie durchgeführt.

Blut-Testung (Rast, Bestimmung von IgE):
Mit Hilfe einer Blutuntersuchung kann man sowohl die allgemeine Allergieneigung als auch spezielle Allergien nachweisen.

Provokations-Testungen:
In besonderen Fällen – z.B. bei der Abklärung von Nahrungsmittelallergien – ist es sinnvoll die allergische Reaktion durch direkten Kontakt mit der verdächtigen Substanz zu provozieren.

Therapie:
Unter bestimmten Voraussetzungen führen wir eine sogenannte Hyposensibilisierung durch. Durch eine Hyposensibilisierung wird der Körper gegen die Allergieauslösende Substanz z.B. Gräserpollen ‘geimpft’. Die Heilungsrate beträgt beim Heuschnupfen durch Gräser, Getreide oder Bäume bis zu 90%.

Umweltmedizin:
Umweltgifte können allergische Reaktionen hervorrufen oder auch vortäuschen.
Unsere Zusatzbezeichnung ‘Umweltmedizin’ ermöglicht es uns, das ‘Umweltmobil’ zu Ihnen nach Hause zu schicken. Umweltingenieure führen dann bei Ihnen zu Hause Messungen durch und entnehmen Proben, um mögliche Schadstoffe wie z.B. Formaldehyd, Schimmelpilze, Holzschutzmittel u. v. m. nachzuweisen.

Leiden Sie an einer Sonnenallergie?
Treten bei Ihnen nach Sonneneinstrahlung juckende Rötungen vor allem an Armen, Schultern und im Decolleté-Bereich auf? Eine sehr wirksame vorbeugende Maßnahme ist das sog. ‘Hardening’. Dabei wird Ihre Haut durch eine spezielle Bestrahlungsmethode (selektive UV-Licht-Therapie) vorsichtig an UV- Licht gewöhnt. Etwa 6 Wochen vor den Sommermonaten, bzw. einem geplanten Urlaub sollten Sie damit beginnen. Sprechen Sie uns daher rechtzeitig auf Ihr Problem an und vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin.

Tags: Allergien